Bauhaus erhält Zuschlag für sieben Hellweg- und BayWa-Märkte

Bauhaus plant, zum 1. Dezember 2026 bis zu sieben Standorte von Hellweg und BayWa Bau & Garten zu übernehmen. Im Bieterverfahren hat das Unternehmen nach eigenen Angaben für sämtliche angestrebten Märkte den Zuschlag erhalten. Voraussetzung für die Übernahme sind die kartellrechtliche Genehmigung und die Annahme des Insolvenzplans. Rund 400 Beschäftigte und Auszubildende sollen dadurch eine berufliche Perspektive erhalten.

Nach den bereits angekündigten Übernahmeplänen von Obi hat damit ein weiterer Baumarktbetreiber konkrete Standorte benannt, die er aus dem Filialnetz der insolventen Unternehmen fortführen möchte. Bauhaus will mit den zusätzlichen Märkten sein bundesweites Netz an Fachcentren verdichten.

Sechs Hellweg-Märkte und ein BayWa-Standort vorgesehen

Die geplante Übernahme umfasst sechs Standorte von Hellweg sowie einen Markt von BayWa Bau & Garten. Laut Unternehmensmitteilung handelt es sich um folgende Märkte:

Standort Bisheriger Betreiber
Beckum Hellweg
Dahlwitz-Hoppegarten Hellweg
Dortmund-Hacheney Hellweg
Essen-Rellinghausen Hellweg
Iserlohn Hellweg
Potsdam Hellweg
Backnang BayWa Bau & Garten

Perspektive für rund 400 Beschäftigte und Auszubildende

Mit der geplanten Fortführung will Bauhaus die Arbeitsplätze an den sieben Standorten sichern. Das Angebot richtet sich nach Angaben des Unternehmens an alle dort beschäftigten Mitarbeitenden und Auszubildenden, insgesamt rund 400 Personen.

Darüber hinaus kündigt Bauhaus Unterstützung für den Nachwuchs an weiteren Hellweg-Märkten an: Sämtlichen Auszubildenden und dual Studierenden von Hellweg-Standorten, die endgültig schließen, soll die Fortsetzung ihres Ausbildungsverhältnisses an einem Bauhaus-Standort angeboten werden.

Dieses zusätzliche Angebot reicht damit über die sieben zur Übernahme vorgesehenen Märkte hinaus und soll auch jungen Menschen aus Filialen ohne Fortführungslösung einen Anschluss ermöglichen.

Wiedereröffnung als Bauhaus im Frühjahr 2027 geplant

Der Betreiberwechsel ist voraussichtlich für den 1. Dezember 2026 vorgesehen. Anschließend sollen die übernommenen Märkte umgebaut und modernisiert werden. Die Wiedereröffnung als Bauhaus-Fachcentren plant das Unternehmen für das Frühjahr 2027.

Damit würden die Standorte das bestehende Netz der Bauhaus-Fachcentren in Deutschland ergänzen. Ob die Übernahmen wie vorgesehen umgesetzt werden können, hängt noch von der kartellrechtlichen Freigabe und der Annahme des Insolvenzplans ab.

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