Nordwest erweitert internationale Zentralregulierung auf Bau, Handwerk und Industrie

Die Nordwest Handel AG baut ihre internationale Zentralregulierung aus. Nach der Einführung im Geschäftsbereich Haustechnik wird das Modell nun auf die Warengruppe Bau-Handwerk-Industrie übertragen. Mehr als 40 internationale Lieferanten haben bereits entsprechende Vereinbarungen unterzeichnet. Erste Umsätze in den neuen Warengruppen werden seit September 2026 darüber abgewickelt.

Haustechnik liefert Grundlage für die Erweiterung

Als Ausgangspunkt dient die nach Unternehmensangaben erfolgreiche Pilotphase in der Haustechnik. Das über die internationale Zentralregulierung abgewickelte Volumen lag dort per August 2026 mehr als 25 Prozent über dem Vorjahreswert.

Mit der Ausweitung überträgt Nordwest das Modell auf weitere Sortimente für Bau und Handwerk sowie den gewerblichen und industriellen Bedarf. Die Plattform soll grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen innerhalb Europas unterstützen und mit zunehmendem Geschäftsvolumen wachsen können.

Einheitliche Prozesse für Zahlungsabwicklung und Bonitätssicherung

Die technische und organisatorische Grundlage wurde gemeinsam mit der NW TeamFaktor GmbH und kooperierenden Kreditinstituten aufgebaut. Nach Angaben von Nordwest standardisiert die Infrastruktur die Zahlungsabwicklung, die Bonitätssicherung und administrative Prozesse.

Über die bereits geschlossenen Vereinbarungen mit mehr als 40 internationalen Lieferanten hinaus befinden sich weitere Partnerschaften in Vorbereitung.

Europäische Schwerpunktmärkte im Blick

Nordwest versteht die internationale Zentralregulierung als Bestandteil seiner langfristigen Wachstumsstrategie in Europa. Zu den genannten Schwerpunktmärkten gehören Österreich, die Schweiz, Frankreich und Polen sowie die Benelux-Länder.

Die Erweiterung auf Bau-Handwerk-Industrie soll die Grundlage dafür schaffen, das Modell über die Haustechnik hinaus in weiteren grenzüberschreitenden Lieferbeziehungen einzusetzen.

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