Manifestation gegen den Krieg: Die 27. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz wird am 8. Januar 2022 in Berlin als Präsenzveranstaltung und Livestream stattfinden

Berlin (ots) -

Trotz pandemiebedingter Unsicherheiten steht nun fest: Die nächste Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz wird am 8. Januar 2022 als Präsenzveranstaltung in Berlin stattfinden. Dies meldet die in Berlin erscheinende überregionale Tageszeitung junge Welt, die die Konferenz veranstaltet, in ihrer Wochenendausgabe (23./24. Oktober). Nach einer pandemiebedingten Unterbrechung im Jahr 2021, in der das wichtigste regelmäßig stattfindende Vernetzungstreffen der Linken im deutschsprachigen Raum nur als Livestream durchgeführt werden konnte, wird die nunmehr 27. Konferenz in der Berliner Max-Schmeling-Halle als Veranstaltung mit sogenannter 2G-Regelung (Geimpfte und Genesene) durchgeführt. Da die Veranstaltung gleichzeitig ins Netz gestreamt wird, werde niemand durch diese Regelung von einer Teilnahme ausgeschlossen, betonen die Veranstalter.

Die kommende Rosa-Luxemburg-Konferenz steht unter dem Motto "Krieg und Leichen, die letzte Hoffnung der Reichen - Hände weg von Russland und China!". Nach dem chaotischen Abzug der westlichen Besetzer aus Afghanistan werde nun verschärft gegen die Volksrepublik China mobilisiert. Ein fundamentaler Konflikt mit der asiatischen Großmacht beeinhalte die große Gefahr eines neuen Weltkrieges. Dessen Vorbereitung dienten auch die gegenwärtigen antirussischen Kampagnen, schätzt der Veranstalter ein: Das größte Land der Erde solle zumindest neutralisiert werden, damit das von der EU als "Systemkonkurrent" bezeichnete China in den Fokus genommen werden kann. Deutsche und internationale Wissenschaftler, Aktivisten, Gewerkschafter, Künstler und Medienschaffende werden zu verschiedenen Aspekten dieser Bedrohung sprechen und Optionen aufzeigen, wie ein Krieg verhindert werden kann. Neben einem Jugendpodium und einer abschließenden Diskussionsrunde wird es auch kulturelle Beiträge geben. Konferenzsprachen sind Deutsch, Englisch und Spanisch, es findet eine Simultanübersetzung in diese Sprachen statt. Trotz Pandemiebeschränkungen werden vom Veranstalter mehrere Tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

Die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz findet seit 1996 an jedem zweiten Samstag im Januar in Berlin statt, auch im kommenden Jahr am Vorabend der traditionellen Liebknecht-Luxemburg-Ehrung anlässlich ihrer Ermordung vor 103 Jahren. Sie wird von der Tageszeitung junge Welt veranstaltet und von über 30 Initiativen, Gewerkschaften und anderen Gruppen und Organisationen unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.jungewelt.de/rlk

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