Mitteldeutsche Zeitung zu Nord Stream 2

Halle (ots) -

Die drastisch gestiegenen Energiepreise haben in ganz Europa Sorge ausgelöst. Kritiker sagen, dass Gazprom trotz erhöhter Nachfrage seine Liefermengen nicht steigert. Das mag stimmen, aber Fakt ist auch, dass die Russen bislang alles erfüllen, was vertraglich vereinbart wurde. Die Russen würden sicher gern mehr liefern, denn schließlich wollen sie Geld verdienen und nicht auf ihrem Gas sitzen bleiben. Aber es gibt Streit. Erst mit den USA, jetzt auch mit der EU und Deutschland. Es geht um die Pipeline Nord Stream 2, die jährlich 55 Milliarden Kubikmeter russisches Erdgas nach Deutschland pumpen kann. Sie ist fertig, darf aber nicht liefern, weil die Betriebserlaubnis der Bundesnetzagentur fehlt. Ist es nicht nachvollziehbar, dass die Russen die Genehmigung zur Bedingung für größere Liefermengen machen?

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