So wirkt sich die Baukrise auf den DIY-Bereich aus

Auf der diesjährigen Jahrespressekonferenz des BHB wurde ausführlich erläutert, wie sich die anhaltende Baukrise auf den DIY-Bereich auswirkt. Der Verband hob dabei vier zentrale Aspekte hervor, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Baumärkte, Handwerksbetriebe und Heimwerker mit sich bringen:
Rückgang bei Neubauten und Renovierungen: Weniger Neubauten bedeuten eine geringere Nachfrage nach Baumaterialien, Werkzeugen und Ausstattung. Unsicherheit über die wirtschaftliche Lage führt dazu, dass viele Menschen größere Renovierungsprojekte aufschieben.
Höhere Materialkosten und Inflation: Steigende Preise für Baustoffe (z. B. Holz, Dämmstoffe, Beton) verteuern auch DIY-Projekte. Inflation schmälert das verfügbare Einkommen der Verbraucher, wodurch Ausgaben für Heimwerken zurückgehen.
Fachkräftemangel und höhere Handwerkerkosten: Engpässe im Handwerk treiben die Preise für professionelle Dienstleistungen in die Höhe, was DIY als Alternative attraktiver machen könnte. Gleichzeitig fehlen auch in Baumärkten und der DIY-Branche qualifizierte Arbeitskräfte.
Grüne Sortimente leiden: Weniger neue Gärten und Balkone wirken sich auch im Umsatz der Sortimente negativ aus.
Diese Punkte zeigen, dass die Baukrise weitreichende Auswirkungen auf den DIY-Sektor hat – von veränderten Konsumentenbedürfnissen bis hin zu Anpassungen im Sortiment und den Geschäftsstrategien der beteiligten Unternehmen.