Stromnetzplanung nimmt Kurs auf Klimaneutralität, Planung für Gasnetze muss jetzt folgen

Berlin (ots) -

Heute endet die Konsultationsfrist für den Netzentwicklungsplan Strom 2035. Dies kommentiert Nadine Bethge, Stellvertretende Leiterin Energie und Klimaschutz der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

"Endlich: Die Stromnetzplanung setzt Kurs auf Klimaneutralität und ist damit in der Realität angekommen. Die Verschärfung der Emissionsminderungsziele beeinflusst den weiteren Verlauf der Energiewende. Fossile Kraftwerke werden schon früher von EE-Anlagen ersetzt als in den bisherigen Plänen. Gleichzeitig wird klar: Es gibt noch viel zu tun. Denn weniger fossile Kraftwerke und mehr Erneuerbare erfordern Umbauten am Stromnetz. Aus- und Umbau der Netze müssen daher weiter politische Priorität haben. Während 100 Prozent Erneuerbare im Stromnetz Realität werden, gilt dies für das Gasnetz noch nicht: Bei der Gasnetzplanung spielen Klimaziele noch immer keine Rolle. Wir fordern die neue Bundesregierung auf, Klimaschutz und eine unabhängige wissenschaftliche Begleitung bei der Gasnetzplanung zum Maßstab zu machen. Nur so verhindern wir widerstreitende Entwicklungen der Infrastrukturen. Zukünftig brauchen wir außerdem eine stärkere Integration der Planung von Strom- und Gasnetzen sowie der Wasserstoffinfrastruktur."

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