Toom Baumarkt startet AutoStore in Rodgau und baut Logistik weiter aus
Anfang März hat Toom Baumarkt im Fulfillment Center (FFC) Rodgau sein neues AutoStore-System erfolgreich in den Produktivbetrieb überführt. Mit dem vollständig automatisierten Kleinteilelager stärkt das Unternehmen seine logistischen Kapazitäten und setzt zugleich einen wichtigen Meilenstein bei der Modernisierung seiner Supply-Chain-Prozesse. Der Go-Live verlief laut Mitteilung planmäßig und ohne Auswirkungen auf das Tagesgeschäft.
Nach Unternehmensangaben sorgt AutoStore künftig für deutlich effizientere Abläufe in der Kleinteilekommissionierung. Sieben autonom arbeitende Roboter entnehmen Behälter aus dem Lagerkubus, transportieren diese automatisiert und stellen sie direkt an den Kommissionierports für die Mitarbeitenden bereit. Dadurch werden Wege im Lager spürbar reduziert und ergonomischere Arbeitsbedingungen geschaffen. Bereits rund 23.000 Behälter sind produktiv eingelagert und fließen täglich in die Auftragsabwicklung ein. Durch die automatisierte Bereitstellung verkürzen sich die Durchlaufzeiten deutlich. Gerade bei steigendem Bestellvolumen erhöht das System die Zuverlässigkeit und Flexibilität im operativen Tagesgeschäft.
„Der Go-Live zeigt, was möglich ist, wenn Expertise, Teamgeist und Innovationskraft zusammenkommen“, so David Reinke, Projektleiter und Head of Supply Chain Management bei Toom Baumarkt. „AutoStore ist ein echter Gewinn für unsere logistischen Prozesse und ein starkes Signal für die Zukunft des FFC in Rodgau“.
Der erfolgreiche Übergang in den Echtbetrieb ist laut Mitteilung das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Logistik, IT, Technik und der Zentrale von Toom sowie mehreren externen Partnern. Dank intensiver Schulungen, umfangreicher Testläufe und technischer Feinjustierungen in den Wochen vor dem Go-Live konnte der Systemstart ohne Unterbrechungen oder Einschränkungen erfolgen.
Der Logistikstandort in Rodgau liegt den Angaben zufolge bewusst in unmittelbarer Nähe zum Toom-Lager in Dietzenbach. Dadurch sollen sowohl das Produktangebot als auch die Lieferzeiten weiter optimiert werden.