Tesa macht Fortschritte bei Nachhaltigkeitsstrategie messbar
Tesa hat neue Kennzahlen zu seiner Nachhaltigkeitsstrategie „we do“ vorgelegt und zeigt damit, wie weit die Transformation des Unternehmens bereits fortgeschritten ist. Die Strategie umfasst fünf zentrale Handlungsfelder: die Senkung von Emissionen, verantwortungsvolle Beschaffung, den Einsatz recycelter und biobasierter Materialien, Kreislaufwirtschaft sowie die Unterstützung von Kunden bei deren eigenen Nachhaltigkeitszielen.
Bis 2030 will Tesa rund 300 Millionen Euro investieren, um die Produktion in Scope 1 und Scope 2 klimaneutral auszurichten. Im Mittelpunkt stehen dabei Energieeinsparungen, effizientere Prozesse und der Ausbau erneuerbarer Energien. Dazu zählen unter anderem Solar- und Windkraft.
Gegenüber dem Basisjahr 2018 konnte Tesa seine Scope-1- und Scope-2-Emissionen bereits um 50 Prozent senken. Zudem deckt das Unternehmen inzwischen 95 Prozent seines weltweiten Strombedarfs mit Strom aus erneuerbaren Energien. Über eigene Photovoltaikanlagen an internationalen Standorten erzeugt Tesa rund 10.000 MWh Strom.
Bestätigt wird die Entwicklung auch durch externe Bewertungen und Auszeichnungen. Dazu gehören das erneute CDP-A-Rating im Bereich Klimaschutz, EcoVadis Gold, der Microsoft Intelligent Manufacturing Award sowie der dena Energy Efficiency Award.
„Nachhaltigkeit ist für Tesa ein strategischer Hebel – für Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit. Indem wir Emissionen senken, erneuerbare Energien ausbauen und Materialien konsequent weiterentwickeln, reduzieren wir Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern und volatilen Märkten. So stärken wir die Resilienz unserer Standorte und schaffen die Grundlage für eine sichere, zukunftsfähige Produktion – und für Lösungen, die auch unsere Kunden bei ihren Nachhaltigkeitszielen unterstützen“, sagt Dr. Ingrid Sebald, Chief Technology Officer bei Tesa.
Mehr recycelte und biobasierte Materialien im Sortiment
Neben der Energietransformation arbeitet Tesa auch am Materialeinsatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Bis Ende 2025 hat das Unternehmen den Anteil fossiler Neu-Kunststoffe in Verpackungen um 63 Prozent reduziert. Damit wurde das ursprünglich gesetzte Ziel von 50 Prozent bis Ende 2025 deutlich übertroffen.
Auch bei Produkten steigt der Anteil recycelter und biobasierter Materialien. Bis Ende 2025 erreicht Tesa hier 32 Prozent. Das Unternehmen nähert sich damit seinem Ziel, diesen Anteil bis 2030 auf 70 Prozent zu erhöhen.
Im Sortiment befinden sich inzwischen mehr als 100 Produkte und Klebelösungen mit nachhaltigerem Beitrag. Dazu gehört unter anderem Tesafilm® Paper, eine papierbasierte Variante des bekannten Klassikers.
Für industrielle Anwendungen setzt Tesa außerdem auf Technologien, die Kreislaufwirtschaft erleichtern sollen. Ein Beispiel ist „Debonding on Demand“. Diese Technologie ermöglicht es, starke Klebeverbindungen kontrolliert und rückstandsfrei zu lösen, etwa durch Wärme oder elektrische Impulse. Dadurch werden Reparaturen, Rework-Prozesse und Recycling besser möglich.
Internationale Werke treiben Transformation voran
Als global tätiges Unternehmen richtet Tesa seine Nachhaltigkeitstransformation international aus. Die Produkte und Klebelösungen des Unternehmens werden weltweit entwickelt, produziert und vertrieben. Entsprechend werden auch Energieeffizienz, Materialeinsatz und Prozessoptimierung an den verschiedenen Standorten vorangetrieben.
Eine wichtige Rolle spielt dabei die Forschung und Entwicklung. Mehr als 600 Wissenschaftler, Ingenieure und Produktentwickler arbeiten bei Tesa an neuen Produkten, nachhaltigeren Materialien und effizienteren Prozessen.
Zusätzlich nutzt das Unternehmen KI und weitere zukunftsweisende Technologien, um Abläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern. Das betrifft die Produktentwicklung ebenso wie die Kundeninteraktion und die ressourcenschonende Fertigung.